15 Jahre PKP
1991. Palla, Koblinger & Partner. 6 beteiligte Mitarbeiter, kein Kunde, (noch) kein Büro. Geschäftsführung und strategische Konzeption vom Küchentisch, kreative Umsetzungen im Wohnzimmer einer 2 Zimmer-Wohnung Nichts desto trotz: die große Ambition, eine Werbeagentur aufzubauen, die die sich abzeichnenden neuen Anforderungen der Kunden vorwegnahm. Durch das Angebot, Image und Verhalten gleichzeitig zu beeinflussen. Die willkürliche Trennung zwischen above- und below the line ad absurdum zu führen. Kommunikation zu UMwerben, anstatt sie (nur) zu BEwerben. Das erste Büro: ein Theater, im Kulissenboden des ehemaligen Nestroytheaters.
1995. Neues Logo, neues Büro. PKP übersiedelt in den Galaxy-Tower. Nicht nur ein symbolischer Auftstieg. 32 Mitarbeiter betreuen ca. 25 Kunden, wie OMV, Mobilkom oder Mercedes. Noch immer liegt das Schwergewicht im Direktmarketing. PKP wird beste Agentur beim Europäischen DM-Award. Mit easybank und Toyota tritt PKP auch erfolgreich den Beweis seines Anspruchs ganzheitlicher Kommunikation an.
2000. Neuer Name, neues Büro. Die Gründer verkaufen die Mehrheit an BBDO Worldwide und begründen deren internationales Netzwerk verhaltensorientierter Agenturen namens Proximity mit. PKP Proximity übersiedelt zu den Gasometern in das Bürogebäude ‘Adler & Ameise’ (naming by PKP). Mit der 1996 gegründeten Internettochter sind es bereits 75 Mitarbeiter. Die Markteinführung der UNIQA setzt neue Maßstäbe, v.a. in der internen Kommunikation.
2003. Das Platzen der New Economy Bubble ist überwunden, mit einigen Mitarbeitern weniger werden Jahr für Jahr spannende Kunden gewonnen. Stiefelkönig startet mit PKP und Heidi Klum einen spektakulären Relaunch. Win2Day.at fordert PKP auf allen Kanälen. Und PKP gewinnt nach jahrzehntelanger Flaute den ersten silbernen Löwen in Cannes für die Aidshilfe. 3 weitere folgen im Jahr darauf. PKP hat somit mehr Löwen gewonnen, als jede andere österreichische Agentur. Max Palla trägt sich mit dem Gedanken, sich zurückzuziehen und setzt diesen Entschluss 2004 letztlich auch um.
2005. Ein Jahr das im Zeichen der kommenden EU-Präsidentschaft steht. PKP gewinnt den Etat der Bundesregierung zur EU-Präsidentschaft und gestaltet vom Logo bis zum TV-Spot eine unkonventionelle EU-Informationskampagne, die im Jahr darauf auch internationale Anerkennung fand und in Berlin mit dem Politik-Award ausgezeichnet wird. Für Nestlé wird ein interessantes Markenübergreifendes CRM-System entwickelt. Fred Koblinger wird erster Österreicher Jurypräsident in Cannes bei den Direct Lions und treibt als Board Member von Proximity Worldwide deren Expansion in 46 Märkte mit voran, hält Vorträge und Workshops in Paris, Madrid, Moskau, Tokyo, Neuseeland oder Dubai.
2006. Das bisher erfolgreichste Jahr begann mit dem Gewinn des ÖBB-Pitches gegen 9 andere Agenturen. Gefolgt vom Gewinn des Kurier Etats. Und bereits im März folgte der Gewinn der Präsentation um die Einführung von DVB-T in Österreich. Der Gewinn des ORF Top Spots für die ÖBB Familienkampagne setzt neue Kräfte frei. In der zweiten Jahreshälfte wird ein großer Pitch für die OMV gewonnen, dann die STRABAG und schließlich noch die Elektrohandelskette Cosmos. PKP Proximity hat sich damit nachhaltig in der Spitze der österreichischen Agenturen etabliert.









